„Hol´ Dir ein bisschen Provence nach Hause“
Coucou Chouchou®
Das Label
Das Modelabel „Aline Raffaelly“ habe ich im Jahr 2011 gegründet. Begonnen habe ich mit Maßanfertigung und einer Kollektion für Knickerbocker. Seit 2015 gibt es nun auch meine Accessoires-Kollektion, die ich unter dem Namen „Coucou Chouchou“ vertreibe.
Da meine Wurzeln mütterlicherseits in Südfrankreich liegen und ich mich schon immer sehr der Provence hingezogen gefühlt habe und auch oft dort bin, habe ich mich entschieden, dass ich für meine Accessoires-Kollektion hauptsächlich Originalstoffe der Provence verwenden möchte. Ich liebe die Provence und möchte meinen Kunden die Schönheit und das Leben der Provence nach Hause bringen. Die duftenden violettfarbenen Lavendelfelder und das türkisfarbene Meer in den „Calanques“, auch das Zirpen der „Cigales“ in der warmen Sonne und die bunten Farben gehören zur Provence.
Natürlich kann ich auf Wunsch meine Produkte auch aus anderen Stoffe nähen.
Wer „Aline Raffaelly“ kauft, hat sich für etwas Exklusives und Einzigartiges entschieden!
Eine besonders sorgfältige Verarbeitung, ausgewählte hochwertige Stoffe und eine unverwechselbare Handschrift zeichnen mein Label aus.
Die Vielfalt meiner Kollektionen ist groß, jedoch ist jedes Stück für sich ein Unikat. Um die Exklusivität zu wahren, werden die Kollektionen nur in kleiner Stückzahl produziert.
Meine Kunden legen Wert auf hochwertige Qualität und Individualität und schätzen die persönliche Beratung.
Alle Produkte meines Labels sind limitiert und Handmade in Germany!
Meine Kollektion „Coucou Chouchou“ steht im Vordergrund, aber auf Wunsch biete ich auch immer noch Maßanfertigung an.
Zu meiner Accessoires-Kollektion „Coucou Chouchou“ gehören u.a. Lesekissen, Meditationskissen, Lavendelsäckchen, Schlafbrillen, Portemonnaies, Kosmetiktäschchen, Wohnaccessoires und vieles mehr…einfach besondere Lieblingsstücke, die jeder gebrauchen kann und liebt.
Shops
Um meine Produkte kaufen zu können, geht es hier entlang!
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Über mich
Ich habe schon früh gemerkt, dass meine Leidenschaft der Kreativität gilt. Meine erste Nähmaschine als Kind war eine kleine rote Maschine, die mit Batterie angetrieben wurde und damit habe ich Kleidung für meine Puppen genäht. Nach meinem Realschulabschluss habe ich mein Abi in Fachrichtung Bekleidung gemacht und danach dann eine Ausbildung zur Damenschneiderin absolviert.
Bevor ich mit meinem Studium in Mode- & Designmanagement begonnen habe, habe ich erste Erfahrungen beim Film und Fernsehen in der Kostümabteilung gesammelt.
Nach meinem Studium habe ich dann fest beim Film und Fernsehen im Kostüm als Set Costumer angefangen, aber mir fehlte schnell die eigene Kreativität, so dass ich nach der Geburt meines ersten Sohnes beschlossen habe, mich als Modedesignerin selbständig zu machen.
Nachdem dann mein zweiter Sohn geboren wurde und mir die Filmjobs sehr gefehlt haben, habe ich mich entschieden beides zu kombinieren. Und so habe ich mein Modelabel und arbeite, wie es mit den Kindern möglich ist, als Set Costumer beim Film und Fernsehen, als Stylistin und im Kostümfundus, was für mich eine super Kombi ist und mich sehr glücklich macht.
Die Geschichte der Stoffe der Provence
Erinnerst du dich an die Farben der Provence?
Das Gelb der Sonnenblumen, das Violett vom Lavendel, das Rot der Mohnblumen, das Grün der Kiefernnadeln und das Blau vom strahlend blauen Himmel. Und hörst du das Zirpen der Cigales während du die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut spürst? Der Duft der Lavendelfelder kitzelt deine Nase und lässt dich entspannen.
Die Farben der Provence spielen auch eine wichtige Rolle in der Geschichte der provenzalischen Stoffe. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, lies gern weiter.
Geschichte
Die Inspiration der bedruckten Provence-Stoffe stammt ursprünglich aus Indien.
Ab Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Rohbaumwolle in Marseille gesponnen und gewebt. Diese Rohbaumwolle wird von den „Échelles du Levant“ importiert. Mit Beginn der 1630er Jahren wurde Marseille das Zentrum, von dem aus die Baumwollstoffe in andere französische Regionen, auf die iberische Halbinsel und in Teile Nordeuropas verteilt. Im 17. Jahrhundert wurden Textilien mit ungewöhnlichen Motiven aus dem Orient über den Hafen von Marseille nach Europa importiert. Neben Edelmetallen und Gewürzen transportierten die Schiffe der Indischen Handelskompanien kostbare aufwändig bedruckte und farbenfrohe Seidenstoffe. Diese Stoffe waren in Frankreich bei der französischen Oberschicht und dem Adel sehr begehrt und teuer.
Um die farbenfrohen Stoffe günstiger herstellen zu können, entwickelten gescheite Holzgraveure und Stellmacher eine Methode, um die besonderen Muster auf Baumwollstoffe aus der Levante zu drucken. Baumwolle war nicht nur günstiger, sie bot auch einen geringeren Pflegeaufwand und höheren Tragekomfort als Seide. So schloss sich im Jahr 1648 der Kartiermeister Benoît Ganteaume mit dem Graveurmeister Jacques Baville zusammen und gründeten die erste Tuchdruckerei in Marseille unter dem Namen „Les Indiennes“. Dort wurden die ersten provenzalischen Stoffe hergestellt, die ein- oder zweifarbig und wenig waschbeständig waren. Hauptsächlich richteten sich diese Stoffe an die einfache Bevölkerung. Die Stoffdrucker schnitzten die Muster für die Stoffe in Druckvorlagen aus Birnbaumholz, damit die Muster der Originalvorlagen aus dem Orient so ähnlich wie möglich waren. Außerdem entwickelten sie neue Techniken zur Farbgewinnung.
Jean-Baptiste Colbert, der französische Finanzminister von Louis XIV., gründete im Jahr 1664 die “Compagnie des Indes orientales”. Ziel dieser Gründung war der Import teurer Stoffe aus Indien. Um den Zugang zum Import zu erleichtern, senkte Colbert fünf Jahre später zusätzlich die Steuern am Hafen von Marseille. Um die besten Erzeugnisse herstellen zu können und dadurch die Qualität der in Frankreich erzeugten Waren, auch für die „Savon de Marseille“ zu steigern, holte er ausländische Fachkräfte, z.B. aus Armenien ins Land. Armenien war eines der seit Jahrhunderten führenden Nation in der Drucktechnik von Stoffen und Teppichen.
Einige Zeit später überzeugte der Tuchproduzent Louvois im Jahre 1686 Louis XIV. den Import zur Bewahrung des einheimischen Handwerks zu verbieten. Er war davon überzeugt, dass der Import die großen traditionellen französischen Textilindustrien für Leinen, Wolle und vor allem Seide aus Lyon gefährden würde. Daraufhin untersagte Louis XIV. nicht nur den Import der indischen Stoffe, sondern auch die Herstellung und Vermarktung im gesamten Königreich Frankreich. Gegen dieses Urteil versuchten sich die Stoffdrucker zu wehren, aber im Jahre 1689 wurden alle Druckstöcke in Marseille auf einem öffentlichen Platz zerstört. Dieses Gesetz galt nicht in der päpstlichen Stadt Avignon, so dass viele Stoffdrucker nach Avignon zogen, sowie nach Deutschland oder in die Schweiz.
Der Seefahrer und Navigator Jean de Valdrôme erlernte das spezielle Druckhandwerk in Indien, weil das Stoffdrucken der Inder und Perser einmalig war und brachte sein Wissen mit nach Frankreich zurück, wo er die Tradition der provenzalischen Stoffe ca. 1740 wieder einführte. Ab 1759 wurden alle Einschränkungen wieder aufgehoben und bis ca. 1980 gab es Druckereien, die die Herkunft der Stoffe noch im Namen trugen, wie z.B. „Indiennes de Nimes“ und „Indiennes de Valence“.
Muster und Farbgebung
Im 18. Jahrhundert wurden die ursprünglich indischen Ornamente durch landestypischere Farben und Muster der Provence mit floralen Motiven ersetzt. Beliebte Motive sind für diese Region Frankreichs typische Naturprodukte wie Lavendel, Zitronen, Oliven, Sonnenblumen, Zikaden, Mimosen und Weizen. Oft werden sie durch gerade oder geschwungene Linien getrennt. Viele Stoffmuster gib es in verschiedenen Farben und werden oft als Streifenmuster „rayure“ und gleichzeitig als „allover“ gedruckt und sind somit perfekt miteinander kombinierbar. Des Weiteren typisch für Provence-Stoffe ist, dass sie teilweise nach Orten und Regionen aus Südfrankreich benannt sind, wie z.B. Moustiers, Valensole, Menton, Cassis, Luberon, Lourmarin, Manosque. Einige wenige bekommen auch Namen nach Indischen Orten, wie z.B. Raipur, Mangalore.
Ein besonderes Merkmal der provenzialischen Stoffe sind die wunderschönen leuchtenden Farben. Die für den Pigmentdruck benötigten Farben basieren auf regionale Rohstoffe wie Safran und Ocker der Felsen von Roussillon und prägen heute noch die Farbgestaltung dieser Textilien. Die Vielfalt der Nuancen der Ockerfelsen ist sehr besonders und reicht von gedeckten Ockertönen über leuchtendes Rotorange bis hin zu safrangelben Farbtönen. Diese besondere Farbvielfalt findet sich in den Stoffen der Provence wider, die dazu mit aufwendigen Blumenmustern bedruckt werden. Orientalische Muster werden nur noch selten verwendet und wenn dann in Kombination der klassischen provenzialischen Muster.
Druckverfahren
Die Valdrôme Stoffe werde alle im reaktiven Druckverfahren hergestellt. Bei diesem sehr aufwendigen Verfahren wird der Stoff mit Hilfe einer Druckwalze aus Metall, auf der auch hier das jeweilige Muster eingraviert wurde, mit der wasserlöslichen Farbe (Tinte) getränkt und durch chemische Prozesse werden Stoff und Farbe miteinander verbunden. Die überflüssige Farbe wird dann mit sehr heißem Dampf fixiert und ausgewaschen.
Um die Farbbrillanz zu erhalten, muss der Stoff bei mindestens 60°C gewaschen werden.
Stoffmuster
Stöbere durch eine Auswahl meiner Stoffe, die Teil meiner Kollektion sind:
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